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IG Metall Schwäbisch Gmünd

IG Metall Geschäftsstelle Schwäbisch Gmünd



Zustimmung zum Metall- Abschluss

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21.11.2008 Die große Tarifkommission hat in Leonberg dem Tarifabschluss zugestimmt, auch die Delegierten aus Aalen und Schwäbisch Gmünd.

Gut eine Woche nach dem Verhandlungsabschluss in der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg ist gestern die große Tarifkommission zusammengekommen. Aus der Verwaltungsstelle Aalen waren Roland Hamm, Eva Dauser, Edgar Kühn, Monika Schimmele und Siegfried Weyherter, aus der Verwaltungsstelle Schwäbisch Gmünd Peter Müller, Felicitas Nick, Brigitte Köhler, Thimo Schabel und Heinz Wellnitz mit dabei.

Nach mehr als vier Stunden hat die große Mehrheit der Tarifkommissionsmitglieder dem Ergebnis zugestimmt.

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Vorangegangen war eine sehr intensive und ernsthafte Diskussion über das Ergebnis. Vertrauenskörperleiter bzw. -leiterinnen und Betriebsräte aus vielen Betrieben schilderten die Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen.

Nicht überall wurde das Egebnis akzeptiert. So überbrachte zu Beginn der Sitzung eine Gruppe Metaller eine Resolution mit 927 Unterschriften und forderte die Tarifkommission auf, dem Ergebnis die Zustimmung zu verweigern und die Urabstimmung zu beantragen. Auch Heinz Wellnitz trug eine Resolution vor: Darin betonen die Verfasser die Kampfbereitschaft im Betrieb. Nach einem Arbeitskampf wäre ein besseres Ergebnis möglich gewesen, vermuten sie. Die Resolution hatte der Vertrauenskörper der ZF Lenksysteme mehrheitlich verabschiedet. Der Vertrauenskörper hat außerdem einen kritischen Brief an Berthold Huber geschrieben.

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Wie viele andere Tarifkommissionsmitglieder begründete Heinz Wellnitz dann seine Zustimmung zum Tarifergebnis, wenn auch "zähneknirschend", wie er betonte, und forderte, dass das Ergebnis ohne Abstriche umgesetzt werde.

Denn kritisch gesehen wurde von vielen Teilnehmer/innen zum Beispiel, dass die zweite Stufe der Tariferhöhung und die Einmalzahlungen verschoben werden können. Andere wiesen darauf hin, dass das Ergebnis von Tag zu Tag besser werde.

Deutlich wurde, dass ohne die überwältigende Warnstreikbeteiligung und die entschlossene Kampfbereitschaft das Ergebnis nicht zustande gekommen wäre und dass die IG Metall auch in schwierigen Zeiten kampffähig ist.

Letzte Änderung: 21.11.2008


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