IndustriALL Global Union

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14.09.2012 Den weltweit agierenden Unternehmen und Konzernen setzen die Gewerkschaften eine globale Arbeitnehmerorganisation entgegen. Im Juni wurde IndustriALL Global Union gegründet.

Der neue Welt-Dachverband der Industriegewerkschaften IndustriAll Global Union vertritt rund 50 Millionen Gewerkschaftsmitglieder aus 140 Ländern aus den Branchen Metall- und Elektro-, Chemie-, und Textilindustrie sowie Bergbau und Energie. Gründungsorganisationen sind der Internationale Metallgewerkschaftsbund (IMB), die Internationale Föderation der Energie-, Bergbau- und Fabrikarbeitergewerkschaften (ICEM) und die Internationale Textil-, Bekleidungs- und Lederarbeitervereinigung (ITBLAV).

Zum Präsidenten des Zusammenschlusses wählten die Delegierten im Juni 2012 in Kopenhagen Berthold Huber. "Die Beschäftigten der verarbeitenden Industrie gewinnen damit eine starke Stimme in den weltweiten Auseinandersetzungen um die Rechte der arbeitenden Menschen. Millionen von Menschen überall auf der Welt erwarten unsere Solidarität", begrüßte Huber den Zusamemnschluss auf dem Gründungskongress des Weltverbandes der Industriegewerkschaften. Die Aufgaben des neuen Dachverbandes seien gigantisch. Im Vergleich dazu seien die Mittel, die zur Verfügung stünden, begrenzt, auch wenn IndustriALL die weitaus größte globale Gewerkschaftsföderation sei, sagte Huber.

Auf der Internetseite berichtet IndustriALL Global Union aktuell über die Feuersbrunst in zwei Fabriken in Pakistan. Dort Die mussten 300 Arbeiterinnen und Arbeiter die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen mit dem Leben bezahlen.

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Letzte Änderung: 14.09.2012