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IG Metall Schwäbisch Gmünd

IG Metall Geschäftsstelle Schwäbisch Gmünd



Tarifrunde Holz und Kunststoff 2014

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21.05.2014 Tarifrunde Holz und Kunststoff - IG Metall Baden-Württemberg macht Druck mit weiteren Warnstreiks

Tarifrunde Holz und Kunststoff - IG Metall Baden-Württemberg macht Druck mit weiteren Warnstreiks

Nagold/Stuttgart - Die IG Metall Baden-Württemberg setzt ihre Warnstreiks in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie fort. Am heutigen Mittwoch legten rund 200 Beschäftigte bei Rolf Benz in Nagold zeitweise die Arbeit nieder, in der kommenden Woche sind weitere Warnstreiks unter anderem bei Ruppel in Lauda und Rauch in Freudenberg geplant. Bisher haben sich rund 1500 Beschäftigte in Baden-Württemberg an Warnstreiks beteiligt. Damit unterstützen die Beschäftigten die Forderung der IG Metall nach 4,5 Prozent mehr Geld und appellieren an die Arbeitgeberseite, endlich ein Angebot zur Lohnerhöhung vorzulegen.

Im Südwesten wurde bisher zwei Mal ohne Ergebnis verhandelt, am 3. Juni gehen die Gespräche in der Nähe von Stuttgart in die 3. Runde. Zuvor, nämlich am morgigen Donnerstag, den 22. 5, und am 28.5., treffen sich die Verhandlungspartner in Westfalen-Lippe und in Niedersachsen zum dritten Mal. Auch dort gab es bereits Protestaktionen in verschiedenen Betrieben.

Sabine Zach, IG Metall-Verhandlungsführerin in Baden-Württemberg, zeigt sich von der Blockadehaltung der Arbeitgeber enttäuscht: "Damit provozieren sie die Beschäftigten. In der dritten Runde muss endlich ein vernünftiges Angebot auf den Tisch kommen, das die Belegschaften angemessen an der guten wirtschaftlichen Situation beteiligt."

Die IG Metall fordert 4,5 Prozent mehr Geld für die rund 30.000 Beschäftigten der Branche in Baden-Württemberg und eine überproportionale Erhöhung von 60 Euro monatlich für die Auszubildenden.

Bereits während der 2. Verhandlung am 6. Mai hatte es in Baden-Württemberg vor dem Verhandlungslokal Aktionen gegeben, daran nahmen mehr als 700 Beschäftigte teil. Zach: "In den Belegschaften herrscht große Unruhe. Die Beschäftigten werden so lange nicht in ihrem Protest nachlassen, bis ein tragfähiger Kompromiss gefunden ist." Weder bei Fragen des Entgelts noch bei der Laufzeit wurden aus Sicht der IG Metall bisher Fortschritte erzielt.
Beschäftigte in der Möbelindustrie und in Kunststoffbetrieben verdienen im Schnitt deutlich weniger als Mitarbeiter im verarbeitenden Gewerbe. Mit einer fairen Beteiligung der Beschäftigten und Auszubildenden will die IG Metall erreichen, dass die Branche attraktiv bleibt.

Der aktuelle Tarifvertrag ist zum 30. April 2014 ausgelaufen. Zuletzt sind die Tarifgehälter im März 2013 um drei Prozent gestiegen. Zeitgleich wurden die Ausbildungsvergütungen um 30 Euro erhöht.

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Plakat zur Holz-Tarifrunde 2014

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Plakat zur Holz-Tarifrunde 2014

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Letzte Änderung: 21.05.2014


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