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IG Metall Schwäbisch Gmünd

IG Metall Geschäftsstelle Schwäbisch Gmünd



Bosch AS: Protestaktion gegen Abbaupläne

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24.10.2016 Protestaktion gegen den Stellenabbau bei Bosch Automotive Steering mit dem "Glücksrad des Grauens" im Schießtal in Schwäbisch Gmünd.

Mit einer öffentlichen Installation machen die IG Metall-Vertrauensleute auf die Verunsicherung und den Unmut in der Belegschaft der Firma Bosch AS in Schwäbisch Gmünd aufmerksam, ausgelöst durch den geplanten Abbau von über 760 Stellen.

Im Schießtal haben aktive Metallerinnen und Metaller am Wochenende ein "Glücksrad des Grauens" und Transparente aufgebaut. Das "Glücksrad" soll verdeutlichen, dass der Stellenabbau sowohl Leiharbeiter und Befristete als auch langjährig Beschäftigte trifft. Keiner kann bei Bosch Automotive Steering wirklich sicher sein.

Entgegen den Verlautbarungen der Unternehmensleitung haben viele Beschäftigte und die IG Metall erhebliche Zweifel daran, dass der geplante Arbeitsplatzabbau "sozialverträglich" bewältigt werden kann. "Es wird nicht beim Angebot von Altersteilzeitverträgen und freiwilligen Aufhebungsverträgen bleiben", fürchtet der Sprecher der IG Metall-Vertrauensleute, Hüseyin Ekinci. "Wir rechnen mit weiteren Einschnitten."

Die IG Metall bei Bosch Automotive Steering hält es bis dato für unrealistisch, dass 760 Mitarbeiter gefunden werden, die ihren Arbeitsplatz freiwillig aufgeben. "Natürlich wird der ein oder andere Mitarbeiter Altersteilzeit für sich in Betracht ziehen", erklärt IG Metall-Vertrauensfrau Sabrina Tegas.

Die IG Metall-Vertrauensleute kritisieren überdies das Wort "sozialverträglich". "Egal in welcher Form Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, Stellenabbau ist nie sozialverträglich", so Betriebsratsvorsitzender Harald Brenner.

"Gemeinsam oben bleiben" wünschen sich die Metallerinnen und Metaller auf ihrem Transpart und bringen zum Ausdruck, dass die Beschäftigten den Stellenabbau ablehnen, gemeinsam bei Bosch bleiben wollen und für ihre Interessen aktiv werden. "Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz", sind sich Harald Brenner, Sabrina Tegas und Hüseyin Ekinci einig.

Fotos: Sabrina Tegas

Letzte Änderung: 24.10.2016


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